Australien bläst…….

März 29th, 2011 by admin

erneut zur Jagd auf giftige Aga-Kröten

In Australien ist am Wochenende zum dritten Mal eine Kampagne gegen die giftige Aga-Kröte organisiert worden. Bei der diesjährigen Jagd auf die Riesenkröte seien 14.000 Tiere getötet worden, teilten die Organisatoren mit. Das Zentrum der Aktion war der Bundesstaat Queensland im Nordosten des Landes, wo sich die Kröte, die bis zu 22 Zentimeter lang werden kann, nach den Überschwemmungen Ende vergangenen Jahres rasant vermehrt hatte.Bei der Kampagne sammelten Freiwillige die Kröten in Plastiktüten ein und brachten sie zu Sammelplätzen, wo sie getötet wurden. Die Körper werden anschließend verkauft, da ihre Haut und ihr Fett weiterverwendet werden können. Nach Angaben der Behörden kann die Tötung der Tiere die Geburt von Millionen weiterer verhindern.Die Aga-Kröte verfügt über Drüsen, die ein starkes Gift ausscheiden, das selbst Schlangen und Krokodile töten kann. Die auch Riesenkröte genannte Art verdrängt konkurrierende Arten und dehnt sich immer weiter aus. Sie war 1935 aus Südamerika nach Australien eingeführt worden, um eine Käferplage auf den Zuckerrohrplantagen zu bekämpfen. Allerdings verfehlte die Kröte nicht nur ihren Zweck, sondern ist seitdem selbst eine Plage geworden.

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Rund 30 Wale…..

März 20th, 2011 by admin

an Küste von australischer Insel gestrandet

An der Küste einer australischen Insel sind etwa 30 Wale gestrandet. Zwölf der Meeressäuger seien noch am Leben, sagte die Sprecherin der Naturschutzbehörde auf Bruny Island, Liz Wren, der Zeitung “Hobart Mercury” vom Donnerstag. Es werde versucht, die Wale zurück ins Wasser zu bringen. Vorläufigen Angaben zufolge handelte es sich um Grindwale, die sechs bis acht Meter lang werden.


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Christchurch gedenkt…..

März 2nd, 2011 by admin

der Erdbeben-Opfer

Fünf Tage nach dem schweren Erdbeben in der neuseeländischen Stadt Christchurch ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Bislang seien 147 Leichen geborgen worden, während noch immer mehr als 50 Menschen vermisst würden, teilte die Polizei mit. Da zahlreiche Kirchen schwer beschädigt sind, gedachten die Bewohner von Christchurch in Trauergottesdiensten unter freien Himmel der Opfer.

Die anglikanische Erzbischöfin von Christchurch, Victoria Matthews, forderte die Menschen auf, ihre Trauer über die Katastrophe vom Dienstag zuzulassen und sie so zu verarbeiten. Da das Beben auch die Turmspitze der Kathedrale von Christchurch zum Einsturz gebracht hatte, versammelten sich die Gläubigen in einer nahe gelegenen Kapelle. Premierminister John Key traf am Samstag Angehörige der Toten und Vermissten des Bebens und rief für kommenden Dienstag zu einer Schweigeminute auf.

Am vergangenen Dienstag war Christchurch zur Mittagszeit von einem Beben der Stärke 6,3 erschüttert worden. Zuletzt hatten Rettungskräfte am Mittwoch Überlebende aus den Trümmern der eingestürzten Gebäude geborgen. Seitdem gab es keine Lebenszeichen mehr. Die Polizei rechnete damit, dass die endgültige Opferzahl bei mehr als 200 liegen könnte. Es war die schlimmste Katastrophe in Neuseeland seit 1931, als bei einem Erdbeben 256 Menschen ums Leben kamen.

Neuseeland versprach Japan und China, den Zusammenbruch eines Bürogebäudes zu untersuchen, unter dessen Trümmern womöglich dutzende ausländische Sprachstudenten begraben wurden. Wie der Minister für Hochschulbildung, Stephen Joyce, sagte, werden 60 Studenten und Lehrer einer Englischschule vermisst. Der sechsstöckige Büroturm war bei dem Erdbeben zusammengestürzt und hatte anschließend Feuer gefangen.

Mit den Folgen des Bebens wird Christchurch noch lange zu kämpfen haben: Möglicherweise müsse ein Drittel des Stadtzentrums abgerissen werden, sagte der Ingenieur Jason Ingham von der Universität Auckland dem Fernsehsender TVNZ. Christchurchs Bürgermeister Bob Parker sagte zu Sky News, es müssten ganze Häuserblocks abgerissen werden.

In der 390.000-Einwohner-Stadt waren am Samstag noch immer 62.000 Haushalte ohne Wasser, bei 100.000 Haushalten gab es kein Abwasser.

Von einer spektakulären Rettungsaktion berichtete ein 64-jähriger Behördenmitarbeiter: John Haynes machte sich seine Fähigkeiten als Bergsteiger zunutze, um 14 Kollegen beim Abseilen aus einem zerstörten Bürohochhaus zu helfen.


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