HOCHWASSER………

Januar 27th, 2011 by admin

Land unter im Nordwesten

Die Hochwasser-Katastrophe in Australien hat mittlerweile 35 Menschenleben gefordert. Derzeit sind mehrere kleinere Ortschaften westlich von Melbourne bedroht. Es hat sich ein See gebildet der etwa so groß ist wie das Stadtgebiet von Berlin. Er ist etw a90 km lang und 40 km breit.

Angespannt ist die Lage an den Flüssen Murray und Darling. Das Murray-Darling-Becken erstreckt sich von Queensland über New South Wales und Victoria bis nach South Australia.

In Victoria sind der Norden und der Nordwesten betroffen darunter die Grampians (mit Horsham) und die Murray Region (mit Orten wie Echuca und Kerang). Brennpunkt ist zur Zeit die Kleinstadt Swan Hill, da hier die Flüsse Murray und Lodden aufeinandertreffen. Dort wird der Scheitelpunkt der Flut für den 1./2.2. erwartet.

Touristenattraktionen wie Sovereign Hill, Phillip Island, die Zwölf Aposteln, Puffing Billy und Wilsons Promontory sind sämtlich geöffnet - sie liegen nicht im betroffenen Gebiet. Die Great Ocean Road ist ebenfalls geöffnet.

Es wird erwartet, das je nach Ort die kritische Hochwasser-Situation bis Ende Januar 2011 etwa anhält.

Horsham (Victoria) erlebte das grösste Hochwasser in hundert Jahren. Die Stadt wurde durch das Wasser des Flusses Wimmera zweigeteilt. 500 Häuser waren von Wasser umschlossen.Diverse Wälder und Parks sind aufgrund der Hochwasser-Situation geschlossen - insbesondere der Grampians Nationalpark. Halls Gap im Grampians National Park kann angefahren werden, der Grampians National Park selbst ist geschlossen. Überflutungen, Erdrutsche, Felsstürze und umgestürzte Bäume blockieren die Strassen. Das Brambuk National Park and Cultural Centre ist geöffnet


Posted in Allgemein, Aus aller Welt, Australien, Info || No Comments

Australische Stadt……

Januar 4th, 2011 by admin

vollständig von Fluten eingeschlossen

Im Nordosten Australiens ist die Küstenstadt Rockhampton durch die Überschwemmungen vollständig von der Außenwelt abgeschnitten worden. Die Armee bemühte sich, mit Hubschraubern Nahrung und Medikamente zu den 75.000 Einwohnern zu bringen. Mit dem Fund zwei weiterer Leichen stieg die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Überschwemmungen Ende November auf zehn. 

“Rockhampton ist vollständig isoliert, kein Flughafen, keine Bahn, keine Straße”, sagte die Regierungschefin des Bundesstaats Queensland im Nordosten Australiens, Anna Bligh, nach einem Flug über die betroffene Region. Es sehe aus, als liege die Stadt “inmitten eines Binnenmeeres”. Nach Angaben der Stadtverwaltung könnte der Wasserpegel bis Mittwoch weiter steigen, hunderte weitere Häuser drohten von der Außenwelt abgeschnitten zu werden.

Viele Bewohner hatten bereits in der Nacht zum Samstag wegen des steigenden Wassers ihre Häuser verlassen müssen. Der wichtige Regionalflughafen der Stadt wurde geschlossen, die Straßen im Süden und Westen der Stadt wurden gesperrt. Wie der Bürgermeister Brad Carter mitteilte, könnte der Flughafen bis zu drei Wochen geschlossen bleiben. Insgesamt waren nach Behördenangaben rund 200.000 Menschen und 22 Städte auf einer Fläche von der Größe Deutschlands und Frankreichs von den Überschwemmungen betroffen.

Nach Angaben der Rettungskräfte wurden die Leichen von zwei Männern gefunden. Einer der Männer war am Samstagnachmittag in der Nähe der Küstenstadt Gladstone nach einem Bootsunfall vermisst gemeldet worden. Der zweite Mann ertrank, als sein Fahrzeug in einen über die Ufer getretenen Fluss gerissen wurde. Bereits am Wochenende war eine Autofahrerin bei dem Versuch, eine überschwemmte Straße zu passieren, in den Fluten umgekommen. Seit Beginn der heftigen Regenfälle Ende November sind damit insgesamt zehn Menschen in den Fluten zu Tode gekommen.

Die australische Premierministerin Julia Gillard kündigte an, den Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur in Queensland mit mehreren hundert Millionen Dollar zu unterstützen. Auch Landwirte sollten Hilfsgelder erhalten. Gillard, die am Freitag die betroffenen Gebiete besucht hatte, sagte, die Ãœberschwemmungen seien für viele Orte “die schwersten jemals gekannten”. Es wird mit Schäden in Milliardenhöhe vor allem in der Landwirtschaft, im Bergbau, bei Kleinbetrieben und im Tourismus gerechnet.


Posted in Allgemein, Aus aller Welt, Australien, Info || No Comments