Neuseeland gewinnt…..

Oktober 29th, 2010 by admin

die Schlacht um den “Hobbit”-Dreh

 

Der Regierungschef persönlich griff ein, tausende Einwohner demonstrierten und selbst die Gewerkschaften gaben klein bei - nun hat Neuseeland sein Ziel erreicht und den Zuschlag für die Dreharbeiten der “Hobbit”-Verfilmung bekommen. Nach einem zweimonatigen Gezerre gab Premierminister John Key glücklich eine Einigung mit der US-Filmproduktion Warner Bros. bekannt. Die Verfilmung der Geschichte “Der kleine Hobbit” von J.R.R. Tolkien werde “tausende Arbeitsplätze für die Neuseeländer retten”, erklärte Key nach zweitägigen Gesprächen mit mehreren aus Hollywood angereisten hochrangigen Filmproduzenten.

Regie bei dem als Zweiteiler geplanten Fantasy-Spektakel führt der neuseeländische Star-Regisseur Peter Jackson, der bereits die Tolkien-Saga “Der Herr der Ringe” in seinem Heimatland gedreht hatte.Im Streit um einen Rahmenvertrag für die Schauspieler hatten die neuseeländischen Gewerkschaften im September zum Boykott der “Hobbit”-Verfilmung aufgerufen. Seit Jacksons Drohung, den Dreh ins Ausland zu verlagern, bemühten sich die Gewerkschaften allerdings um Schadensbegrenzung. Am Sonntag versprachen sie, die Dreharbeiten des Millionenprojekts nicht zu behindern.Am Montag hatten in Neuseelands Städten tausende Menschen - vielfach als Hobbits, Orks oder Gandalfs verkleidet - für einen Dreh in ihrer Heimat demonstriert. Die Verfilmung des Dreiteilers “Der Herr der Ringe” hatte dem neuseeländischen Tourismus und auch der Filmwirtschaft in dem Inselstaat einen Boom beschert.Um auch von der “Hobbit”-Verfilmung zu profitieren, erhöhte Neuseeland die bereits zugesagten Steuernachlässe für die Filmproduktion von bis zu 60 Millionen US-Dollar (42 Millionen Euro) um weitere 15 Millionen Dollar. Außerdem steuert das Land zehn Millionen Dollar zu den Marketing-Ausgaben von Warner Bros. bei. Im Gegenzug sollen kurze Werbefilme für Neuseeland unter der Regie von Jackson als Bonusmaterial auf DVDs der Tolkien-Filme kommen und eine der “Hobbit”-Premieren in Neuseeland stattfinden.Premierminister Key kündigte überdies Gesetzesänderungen an, um die Bestimmungen für die Beschäftigung von Schauspielern klarzustellen. Dadurch sollen Gerichtsverfahren vermieden werden, die den “Hobbit”-Dreh verzögern könnten. Die Dreharbeiten waren bereits durch Probleme bei den Verbreitungsrechten, der Finanzierung sowie wirtschaftliche Probleme beim Co-Produzenten MGM deutlich in Verzug geraten. Davon völlig entnervt hatte der ursprünglich vorgesehene Regisseur Guillermo del Toro das Handtuch geworfen.


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Auch Australien……

Oktober 20th, 2010 by admin

veröffentlicht Reisewarnung für Europa

 

Nach den USA und Japan hat auch Australien seine Bürger bei Reisen nach Europa zur Vorsicht gemahnt. Das australische Außenministerium veröffentlichte aktualisierte Reisehinweise für mehr als 30 europäische Länder, in denen vor möglichen Terroranschlägen auf öffentliche Verkehrsmittel und Sehenswürdigkeiten gewarnt wird. Die Gefahrenstufe für Europareisen ließ Australien aber unverändert. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nimmt die Terrorwarnungen indes sehr ernst.

Vergangene Woche waren Geheimdiensthinweise publik geworden, wonach das Terrornetzwerk El Kaida Anschläge in Deutschland, Großbritannien und Frankreich plant. Dem US-Sender Fox News zufolge sollen Islamisten in Berlin das Luxus-Hotel Adlon am Brandenburger Tor, den Hauptbahnhof und den Fernsehturm als mögliche Ziele ausgewählt haben. Das US-Außenministerium hatte daraufhin Reisende nach Europa zur Vorsicht gemahnt.

Der US-Reisewarnhinweis basiere auf einer “wachsende Menge an Informationen über Terrorpläne” in Europa, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Geheimdienstkreisen in Washington. Konkrete Hinweise auf Zeitpunkt und Ort möglicher Anschläge lägen aber nicht vor. Der US-Geheimdienstexperte und frühere CIA-Mitarbeiter Bruce Riedel sagte, ein derartiger Reisehinweis werde nur ausgegeben, wenn es mehr als nur eine theoretische Gefahr gebe. “Meine Vermutung ist, dass die europäischen Regierungen und die USA hier mehr habe als reine Vermutung”, sagte er.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte nach den jüngsten Terrorwarnungen vor Panikmache gewarnt. Es lägen “gegenwärtig keine konkreten Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge in Deutschland vor”, sagte er . Medienberichten zufolge stammt ein Teil der jüngsten Informationen zu möglichen Anschlagsplänen in Europa von dem deutschen Islamisten Ahmed S., der auf der US-Militärbasis Bagram in Afghanistan festgehalten und verhört wird.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, sagte der “Passauer Neuen Presse”: “Man muss mit Anschlägen rechnen”. Er verwies darauf, dass die Reisen von Islamisten aus Deutschland in Ausbildungslager in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion stark zugenommen hätten. Ein großer Teil sei auch zurückgekehrt und lebe jetzt hier, sagte Freiberg. “Das ist eine große Gefahr für uns.”


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