Nordqueensland……..

August 28th, 2008 by admin

Neuer  Regenwald  Weg

Neu ist der “Mamu Rainforest Canopy Walkway” (30 km W Innisfail) im Wooroonooran National Park, ein Wander- und Hängebrücken-Pfad im Regenwald. Der Walkway ist in 3 Abschnitte unterteilt und stellt vor, was der australische Regenwald vom Boden bis in die Baumkronen an Flora und Fauna zu bieten hat. Direkt auf dem Waldboden erstreckt sich der Forest Walk - ein leicht zugänglicher und auch für Rollstuhlfahrer geeigneter Weg, der die Spaziergänger zu einem Aussichtspunkt führt, von dem aus das darunter liegende Tal mit dem North Johnstone River überblickt werden kann. Zahlreiche überdachte Sitzgelegenheiten und Informationstafeln entlang des Weges laden zu kurzen Zwischenstopps ein. Nach einem Kilometer geht der Forest Walk in den Elevated Walkway über. Diese stabilen 324 Meter langen Hängebrücken schlängeln sich direkt über die Baumwipfel des Urwaldes. Ãœber einen zweiten Hochweg gelangen die Besucher zu einem knapp 40 Meter hohen Aussichtsturm. Der Mamu Canopy Walkway ist nach dem gleichnamigen Aborigines-Volk in der Region benannt. Insgesamt gibt es fünf Mamu-Stämme, die ursprünglich die dichten, an den Johnstone River angrenzenden Regenwälder bewohnten. Lange Zeit schafften es die Mamu, sich gegen die europäischen Siedler zur Wehr zu setzen und ihr Land zu verteidigen, wodurch sie sich bis heute ihre knapp 40.000 Jahre alte Sprache und ihren ursprünglichen Lebensstil als Jäger und Sammler erhalten konnten.

Quelle: Tourism Queensland


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Jagd auf Koala-Verstümmler

August 14th, 2008 by admin

Nach einer Reihe von Angriffen auf Koalas und andere Tiere hat die australische Polizei eine große Suchaktion nach den Tätern gestartet. Dabei werde auch mit Tierschützern zusammengearbeitet, hieß es. Zuvor war in einem Müllbehälter eines Naturschutzparks in Queensland die Leiche eines verstümmelten Koalas gefunden worden. Ihm waren das Fell abgezogen, der Arm gebrochen und die Augen zerstochen worden. Nach Angaben unseres Forums-Mitgliedes Bernd Looks fand die Tat nahe vom Jim Akers Park in Kallangur statt. Auch Magpies (eine Elsternart) wurden misshandelt. Die Gruppenmitglieder sollen um die 20-25 Jahre alt sein und etwa 15 Personen umfassen. Einige Tiere wurden zum Australian Wildlife Hospital gebracht, um zu sehen, ob man sie retten kann.

Quelle: Eintrag im Forum von AUSTRALIEN-INFO.DE


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Aborigines erhalten weitgehende Landrechte an Küsten im Norden

August 12th, 2008 by admin

Darwin (AP) In einem wegweisenden Urteil hat das oberste Gericht in Australien den Ureinwohnern am Mittwoch Landrechte entlang der Küsten des Northern Territory zugesprochen. Demnach können die traditionellen Eigentümer andere Menschen daran hindern, das Stück Land zwischen Ebbe- und Flutlinie des Strandes zu nutzen. Das Urteil des Hohen Gerichts betrifft vor allem Fischer in einem 90.000 Quadratkilometer großen Gebiet im Northern Territory, das dem Rechtsstreit zugrunde lag. Rechtsexperten zufolge könnte es aber einen Präzedenzfall für andere Regionen des Landes setzen.  Der Vorsitzende des Northern Land Council der Aborigines, Wali Wunungmurra, sprach von einem Sieg für die traditionellen Besitzer des Landes. «Wir haben mehr als 30 Jahre darauf gewartet, dass unsere Meeresrechte juristisch anerkannt werden», sagte er. Die Ureinwohner hätten kein Interesse daran, kommerziellen oder Hobby-Fischfang in der Region zu beenden. Wahrscheinlich werde ein Lizenzsystem eingeführt. Die Einzelheiten müssten nun ausgehandelt werden, vor einer Umsetzung des Urteils wollten die Aborigines daher zwölf Monate abwarten.

Mit seiner Entscheidung bestätigte das Hohe Gericht mit fünf zu zwei Stimmen das Urteil einer Vorinstanz, gegen das die Regierung Einspruch eingelegt hatte. Ministerpräsident Kevin Rudd erklärte, Anwälte der Regierung prüften das Urteil. Möglicherweise seien neue Gesetze nötig, um die neuen Rechte der Ureinwohner zu beschränken. Vorzuziehen sei aber eine Verhandlungslösung, basierend auf «gesundem Menschenverstand». Mit einem 1976 verabschiedeten Bundesgesetz erhielten die Aborigines etwa die Hälfte des Northern Territory zurück, darunter weite Teile des Küstenstreifens.


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Insekten retten australischem….

August 12th, 2008 by admin

Sydney (AFP) - Sein Beruf ist es, Ungeziefer zu töten, bei einem Ausflug in die Wüste retteten die Viecher Theo Rosmulder jetzt das Leben. Der 52-Jährige hatte sich beim Goldschürfen in der Wüste im Bundesstaat West Australia verlaufen und schlug sich fünf Tage lang durch, indem er “Termitenhügel abnagte”, wie die Zeitung “The Australian” berichtet. “Das ist schon lustig, dass diese Dinger, die ich für meinen Lebensunterhalt töte, die Dinger sind, die mich am Leben gehalten haben”, sagte Rosmulder dem Blatt.Die Polizei sagte, Rosmulder sei nach fünf Tagen in der Wüste in erstaunlich guter Verfassung gewesen. Er hatte sich etwa zehn Kilometer vom Camp entfernt, wo er mit seiner Frau und vier anderen Menschen nach Gold geschürft hatte. Gleich nachdem er nicht zum Zeltlager zurückgekehrt war, hatten seine Kompagnons Alarm geschlagen. Rosmulder, der in Yarrawonga im Bundesstaat Victoria zu Hause ist, war ohne Essen, Wasser und Streichhölzer unterwegs. Rettungskräfte machten sich umgehend auf die Suche nach dem 52-Jährigen - konnten ihn aber nicht finden. Erst Tage später spürten ihn Spurensucher der Ureinwohner Aborigines auf.

“Junge, ich war einfach ekstatisch”, sagte Rosmulder, nachdem er das Laverton-Krankenhaus wieder verlassen durfte, wo er sich von seinem Abenteuer erholte. “Als sie mich gefunden haben, bin ich einfach umgefallen, zusammengebrochen, das war einfach alles zu viel auf einmal”, berichtete der Kammerjäger. Trotz seiner eiweißreichen Käfernahrung war er am Ende seines Ausflugs sehr schwach. Er hatte sich schon eine “schattige Kuhle” ausgesucht, um aufzugeben, als er plötzlich die Retter seinen Namen rufen hörte.


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