Karton-Känguru….

Mai 20th, 2008 by admin

Melbourne - Ein riesiges weißes Karton-Känguru ist in die Bücher wissenschaftlicher Forschung “gehopst”: Das große Papptier aus zahllosen weißen Kartons wurde auf dem Gelände der Monash-Universität im australischen Melbourne von Studenten und Lehrkräften ausgelegt - es kommt auf Umrisse von 32 mal 18 Meter. Mit dem Riesen-Känguru soll gemessen werden, wieviel Licht die Erde zurück zur Sonne reflektiert. Die Forscher erhoffen sich davon Aufschlüsse über den Klimawandel.

Ãœber die Form des Riesenreflektors gab es nach Angaben von Professorin Patricia Vickers-Rich eine heiße Diskussion: “Erst wollten wir einfach nur ein Quadrat auslegen. Aber dann dachten wir uns: Warum nehmen wir nicht ein Tier?” Im Gespräch gewesen seien unter anderem ein Riesen-Koala oder eine Eidechse. Aber dann seien alle übereingekommen, “dass ein Känguru einfach von jedermann erkannt wird”.


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Tasmanischer Teufel……

Mai 20th, 2008 by admin

Sydney  - Wegen einer sich schnell ausbreitendenden Krebsart unter den Tasmanischen Teufeln soll das australische Beuteltier zur gefährdeten Tierart erklärt werden. Am Mittwoch will der Bundesstaat Tasmanien die schwarzhaarigen Tiere auf die Liste mit bedrohten Arten aufnehmen, wie eine Sprecherin der tasmanischen Regierung mitteilte. Schnellwachsende Tumore haben die frei lebende Population der Tiere demnach auf rund 60 Prozent ihrer ursprünglichen Größe reduziert.

Die Geschwülste breiten sich vor allem im Gesicht der rund 70 Zentimeter langen Raubtiere aus und hindern sie am Fressen. Häufig sterben die Tasmanischen Teufel binnen weniger Monate an dieser Krankheit. Ungewöhnlich ist, dass diese Krebsart sich bei Bissen von einem zum anderen Tier überträgt.

Parallel zur Aufnahme in die Liste bedrohter Arten will die tasmanische Regierung ihre Bemühungen um den Schutz der Beuteltiere verstärken. So soll unter anderem zur Bestandssicherung eine Population gesunder Tasmanischer Teufel in Tierreservaten, Zoos und anderen geschützten Gebieten angesiedelt werden. Diese können nach Regierungsangaben dann später wieder ausgewildert werden.

Der Tasmanische Teufel ist das größte fleischfressende Beuteltier der Welt und lebt nur noch auf der Insel südlich des australischen Kontinents. Europäische Siedler gaben dem Tier seinen Namen wegen seiner für sie gruseligen Schreie, seinem dunklen Fell und seiner Angriffslust.


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Mai 5th, 2008 by admin

Australien: Landflucht durch Jahrhundertdürre

Sydney. Die Jahrhundertdürre in Australien hat immer verheerendere Konsequenzen: Wie der öffentliche Rundfunksender ABC am Freitag berichtete, mußten mehr als 10000 Bauernfamilien in den vergangenen Jahren ihre Höfe verlassen, weil sie nicht mehr von den Erträgen ihrer Felder leben konnten.


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Das größte Auge der Welt

Mai 5th, 2008 by admin

Wellington (AP) Mit einem Durchschnitt von 27 Zentimetern hat ein gefangener Riesen-Kalmar nach Angaben neuseeländischer Biologen die größten Augen von allen Lebewesen der Welt. Die Forscher, die den Giganten aus den Meerestiefen vor der Antarktis untersuchten, erklärten nach dem Auftauen der Kreatur, es handele sich um das «einzig intakte Auge» eines Riesen-Kalmars, das je gefunden wurde. «Es ist spektakulär», sagte Kat Bolstad von der Universität Auckland am Mittwoch.

Neuseeländischen Fischern war das fast 500 Kilogramm schwere und acht Meter lange Tier im vergangenen Jahr ins Netz gegangen. Es ist das größte jemals gefangene Exemplar. Der Kalmar, der bis zu 2.000 Meter tief tauchen kann, wollte einen Seehecht verspeisen, den die Fischer gerade am Haken hatten. Nach seinem Fang wurde der Riese tiefgefroren und ins Nationalmuseum nach Wellington gebracht.

Bei dem Tier handelt es sich um einen Koloss-Kalmar (Mesonychoteuthis hamiltoni). Nach eingehender Untersuchung fanden die Forscher schließlich auch den Eierstock im Körper der Kreatur. «Es ist ein Mädchen», erklärten die Wissenschaftler. Der Eierstock sei gefüllt mit tausenden Eizellen.


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