Heftige Proteste bei Olympischem Fackellauf in Australien

April 25th, 2008 by admin

Canberra (AP) Beim Olympischen Fackellauf in Australien ist es am Donnerstag zu heftigen Protesten gekommen. Mindestens fünf Personen wurden nach Polizeiangaben festgenommen.

Während des Laufs von rund 80 Fackelträgern durch die Straßen der Hauptstadt Canberra sprang ein Mann vor die Fackel, wurde aber von Polizisten schnell zur Seite gezerrt. Zu weiteren Zwischenfällen kam es in einem Park im Stadtzentrum, wo sich mehrere tausend Menschen versammelten.

Dabei bekundeten die einen mit tibetischen Fahnen ihre Sympathie für die Unabhängigkeitsbewegung der Himalaya-Region. Andere schwenkten chinesische Fahnen. Die Polizei bemühte sich, beide Seiten voneinander zu trennen. Dabei kam es wiederholt zu Rangeleien. Tibetische Aktivisten setzten eine chinesische Flagge in Brand.

Der auf drei Stunden angesetzte Lauf der 80 Fackelträger durch die Straßen der australischen Hauptstadt wurde von einem Großaufgebot der Polizei gesichert. Die gegenüber der ursprünglichen Planung um vier Kilometer gekürzte Strecke wurde mit Metallgittern abgesperrt. «Wir sind entschlossen sicherzustellen, dass die Fackel die gesamte Strecke zurücklegen kann», sagte Polizeichef Mike Phelan.


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Australische Klinik ……..

April 25th, 2008 by admin

Australische Klinik nach Giftspinnen-Invasion geschlossen.

Sydney (AFP) - Nach einer Invasion giftiger Spinnen ist ein Krankenhaus in Australien vorübergehend geschlossen worden. Die Rotrückenspinne, eine enge Verwandte der gefährlichen Schwarzen Witwe, war eine Gefahr für die Patienten im Baralaba-Krankenhaus in Banana Shire im nordöstlichen Bundesstaat Queensland, wie die Nachrichtenagentur AAP berichtete. Daher hätten die Behörden angeordnet, die Klinik zu evakuieren und vorübergehend zu schließen. Die Patienten seien in andere Krankenhäuser verlegt worden. Alle Versuche waren fehlgeschlagen, die Spinnen mit Gift zu vertreiben.

Die Rotrückenspinne, die einen roten Streifen auf dem Rücken ihres schwarzen Körpers trägt, ist zwischen zwei und vier Zentimetern groß. Sie kann beim Menschen mit ihrem Gift schwere Schmerzen und Muskelkrämpfe auslösen und sogar zum Tod führen. Seit der Einführung eines Gegenfgifts in den 1950er Jahren ist in Australien allerdings kein Mensch mehr durch eine Rotrückenspinne gestorben.


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Koalas durch Klimawandel bedroht

April 8th, 2008 by admin

CO2-Emmissionen reduzieren Eiweißgehalt von Eukalyptusblättern

Der Koala gehört schon länger zu den bedrohten Tierarten (Foto: savethekoala.com)

Canberra (pte/08.04.2008/06:05) - Die beliebten australischen Koalas sehen als Konsequenz des globalen Klimawandels einer düsteren Zukunft entgegen. Dies befürchten zumindest australische Wissenschaftler, wie die Zeitung The Australian berichtet. Laut den Forschern habe vor allem der zunehmende Ausstoß von Treibhausgasen dazu geführt, dass das wichtigste Grundnahrungsmittel der Tiere, die Eukalyptusblätter, ungenießbar werden. Untersuchungen hätten eindeutig gezeigt, dass erhöhte CO2-Werte den Eiweiß- und Nährstoffgehalt in den Blättern reduzieren. Um dennoch überleben zu können, müssten die Koalas und eine Reihe anderer Tiere, die sich hauptsächlich von Eukalyptus ernähren, künftig wesentlich mehr Blätter zu sich nehmen.

“Die Hauptnahrungsquelle der Koalas verwandelt sich in Leder”, erklärt Bill Foley von der Australian National University http://www.anu.edu.au. Von dieser Gefahr seien nicht nur die Koalas betroffen. “Dies ist eine sehr bezeichnende Entwicklung, die entscheidende Einflüsse auf eine Reihe von beuteltierähnliche Tierarten hat”, stellt Foley fest. Für alle diese Tiere werde das Leben in Zukunft extrem schwierig werden. “Die Nahrungsmittelkette der Koalas ist sehr fein ausbalanciert. Jede noch so kleine Veränderung kann unglaublich ernste Konsequenzen haben”, warnt Ivan Lawler von der James Cook University http://www.jcu.edu.au .

“Ich würde mich mit solchen Prognosen betreffend der Auswirkungen des Klimawandels auf einzelne Tierpopulationen generell eher bedeckt halten”, meint Frank Zachos vom Zoologischen Institut der Universität Kiel http://www.uni-kiel.de/zoologie, im Gespräch mit pressetext. Dass der Klimawandel Auswirkungen auf die Tierwelt hat, stehe zwar fest, die genauen Folgen abzuschätzen sei jedoch sehr schwierig. “Die Folgen werden weitaus dramatischer sein als erwartet und nicht nur auf Tiere beschränkt bleiben”, betont Zachos. Bereits heute würden jeden Tag unzählige Tierarten aussterben, wovon einige dem Menschen noch nicht einmal bekannt seien. “Für mich kommt das einer Doppelmoral gleich, wenn jetzt im Fall der gefährdeten Tiere Krokodilstränen vergossen werden”, meint Zachos. “Gleichzeitig macht es aber natürlich Sinn, die Öffentlichkeit so früh wie möglich über derartige Gefahren zu informieren”, ergänzt Zachos.

Der Koala gilt in Australien schon länger als bedrohte Tierart. So waren es die Jäger, die in den 20er-Jahren mit ihrer Gier nach Koala-Fellen das Tier schon einmal an den Rand der Ausrottung gebracht hatten. In jüngerer Vergangenheit hatte dann der zunehmende Rodungsbau in Australien den Lebensraum der Tiere bedrohlich eingeschränkt. Laut Angaben der Australian Koala Foundation https://www.savethekoala.com wird die Zahl der wildlebenden Koalas mittlerweile auf weniger als 100.000 Tiere geschätzt. Zu Beginn der europäischen Besiedelung waren es noch mehrere Millionen.


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Rico’s Futterkiste

April 8th, 2008 by admin

Ihr Ansprechpartner in allen Fragen zu Papageienfütterung …

In nun fast 30-jähriger Erfahrung bei der Haltung und Zucht von Papageien haben wir uns einen Wissensstand über Ernährung, Bedürfnisse und Krankheiten angeeignet, der Ihnen wieder zu Gute kommen soll.

Papageien lassen schon durch ihre anatomischen Gegebenheiten (Schnabel und anschließenden Verdauungstrakt) erkennen, an welche Futterstoffe sie sich angepaßt und in Funktion und Struktur spezialisiert haben. Abweichungen von diesem Nahrungsschema führen häufig nach kurzer Zeit zu Stoffwechselstörungen. Der Papagei ist, was seine Nahrung anbetrifft, ganz und gar von Ihnen abhängig. In freier Wildbahn sind seine Nahrungsangebote sehr vielseitig und werden instinktiv richtig genutzt. Eine einseitige Ernährung kann, wie bei uns Menschen auch, fatale Folgen haben und der Gesundheit Ihres Papageis erheblich schaden.

Wir bieten Ihnen verschiedene, qualitativ hochwertige Futtermischungen an, die inzwischen von Vogelkliniken, tierärztlichen Universitäten und Tierärzten, die sich auf Papageien spezialisiert haben, empfohlen werden. Unabhängige Untersuchungen, die unsere Kunden durchführen ließen, wurden im Ergebnis einheitlich als hervorragend beurteilt.
Erstmals wurden im Juni 2000 Futtermittel für Wellensittiche getestet. ÖKO-TEST hat von 18 verschiedenen Herstellern Wellensittichfutter auf den Prüfstand genommen. Nur zwei Saatenmischungen waren empfehlenswert. Unser Wellensittich 2 war dabei - für uns eine Riesenfreude - mit dem Wissen, wir sind auf dem richtigen Weg.
Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl und Zusammenstellung unserer Futtermischungen sind von uns in Auftrag gegebene, kostenaufwendige Laboruntersuchungen unserer Saaten und Produkte eigener Herstellung und nicht nur „Futtermittelqualität” (Keimfähigkeit ca. 23 %), sondern Lebensmittelqualität beziehungsweise, wenn möglich Saatgutqualität (Keimfähigkeit über 90 %).
Unsere Klimaräume wurden Anfang 2003 auf neue Technik umgestellt und sind jetzt für Dauerlagerung geeignet - unsere Saaten, Trockenfrüchte, Trockengemüse und Nüsse lagern bei 7-12 % Luftfeuchtigkeit und 10 - 14 Grad Celsius.
Für Sie bedeutet das garantiert gesundes, sauberes, frisches und keimfähiges Futter.

Viele Papageien haben ihren eigenen Geschmack, spezielle Vorlieben und Abneigungen, was das Futterangebot anbetrifft. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, mit Einzelsaaten zu variieren.

Erdnüsse werden Sie in keiner unserer Futtermischungen finden !
Die Erdnuß ist einer der Hauptauslöser von Pilzerkrankungen ( Aspergillose ).
Schimmelpilze ( Aspergillus fumigatus, Aspergillus flavus, Aspergillus niger ), mit dem Futter oder der Atemluft aufgenommen, führen zum Wachstum von Pilzrasen und -knoten in den Luftsäcken und verschiedenen Organen (auch Aspergillome in der Niere, der Leber, etc.). Die Krankheitssymptome sind vielgestaltig und nicht immer eindeutig. Selbst ein seit mehreren Jahren in der Familie gehaltener Papagei kann plötzlich anfallsweise Atemnot und Durchfall bekommen. Sogar plötzliche Todesfälle sind möglich. Die Therapie ist nicht leicht durchzuführen und muß in jedem Fall von Maßnahmen zur Förderung des Allgemeinbefindens unterstützt werden. Pilzwirksame Mittel (Antimykotica) müssen verabreicht werden. Eine direkte Übertragung von Vogel zu Vogel ist nicht möglich.
Wer den Leidensweg eines erkrankten Papageis miterlebt hat, wird mit Sicherheit nicht mehr auf die „Leckerei” Erdnuß zurückgreifen.

Noch ein Hinweis zu unseren Futtermischungen: Wir behalten uns vor, die Zusammensetzung unserer Futtermittel zu variieren. Bedingt durch qualitativ minderwertige Ernten oder gar verpilzte Saaten lassen wir uns die Möglichkeit offen, auf einwandfreie „Ersatzsaaten” auszuweichen, zum Wohle unserer gefiederten Freunde und zu ihrer Sicherheit.

 


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35.000 Jahre alte Steinwerkzeuge …

April 8th, 2008 by admin

Perth. - Archäologen haben im Westen Australiens zahlreiche mindestens 35′000 Jahre alte Steinwerkzeuge entdeckt. Es handele sich um einen bedeutenden wissenschaftlichen Fund, wurde einer der Forscher, Neale Draper, am Montag von Zeitungen zitiert. Der Fundort biete aussergewöhnlich viele Informationen unter anderem über den Klimawandel während der letzten Eisezeit. Die Steinwerkzeuge wurden in einer Eisenerz-Mine gefunden, nachdem Aborigines dort wissenschaftliche Grabungen in die Wege geleitet hatten.

Die Ureinwohner hätten schon immer gewusst, dass ihre Vorfahren dort gelebt hätten, sagte der Aborigine Slim Parker der Mediengruppe Fairfax. Aus alten Geschichten und Liedern gehe hervor, «dass das ein wichtiger Teil unserer Geschichte ist». Radkocarbon-Tests deuten Archäologen zufolge darauf hin, dass der Fundort einer der ältesten Wohnorte der Aborigines ist.


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Australier rettet Ehefrau aus Maul eines Krokodils

April 8th, 2008 by admin

Darwin - Mit einem wagemutigen Sprung auf den Kopf eines Krokodils hat ein Australier seine Frau aus dem Maul des Tieres befreit. Die 36-Jährige stand am Ufer eines Flusse, als das etwa zweieinhalb Meter lange Reptil zuschnappte, sie am Bein packte und ins Wasser riss. Verzweifelt rief sie ihren Mann zu Hilfe. «Norm war sofort im Wasser, sprang dem Krokodil auf den Kopf und griff nach dessen Augen», berichtete sie am Donnerstag. «Er stach dem Tier ins Auge, und das Tier ließ mich frei.

Wendy Petherick erlitt mehrere Stich- und Schnittwunden an ihren Beinen und einem Finger. Ihr Mann Norm Moreen trug nur ein paar Kratzer davon. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend im Litchfield Nationalpark südwestlich von Darwin.

Polizei und Krankenhausmitarbeiter feierten den dreifachen Familienvater als Helden. Doch Moreen findet nichts Heroisches an seiner Tat. «Wenn man jemanden, den man liebt, retten muss, tut man das einfach», sagte der 39-Jährige. «Man hat zwar Angst, aber keine Zeit zum Nachdenken.»

Ranger Luke Playford erklärte, es sei die erste derartige Attacke in dem Park. Die besonders ausgewiesenen Schwimmzonen würden nun überwacht, außerdem sollten Krokodilfallen aufgestellt werden.


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16 jähr. Surfer stirbt…..

April 8th, 2008 by admin

Sydney - Ein 16 Jahre alter Surfer ist am Dienstag vor der australischen Ostküste von einem Hai getötet worden. Nach Angaben eines Sprechers war der Jugendliche mit einem Freund in Ballina im australischen Bundesstaat New South Wales im Wasser, als er von dem Hai ins Bein gebissen wurde.

Sein Freund konnte das Opfer noch ans Ufer ziehen. Jedoch kamen die Lebensretter zu spät. Der Junge war bereits tot. Die Polizei habe eine Untersuchung des Falles eingeleitet. Zur Sicherheit seien die Strände in der Nähe für den Badebetrieb geschlossen worden, hieß es weiter.

«Obwohl er den Hai sah, hat er seinen Freund an den Strand gebracht und versucht, ihn wiederzubeleben», sagte ein Polizist. Der Sprecher der Lebensretter sagte, der Jugendliche sei das erste Opfer einer Hai-Attacke in Australien seit zwei Jahren und das erste in New South Wales seit 15 Jahren. «Es ist einfach ein tragischer Unfall.


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