“Krokodiljäger”

März 27th, 2008 by admin

Zoo von Krokodiljäger lockt Touristen nach Australien,

Sydney - Die Witwe des berühmten australischen “Krokodiljägers” Steve Irwin will den Zoo ihres verstorbenen Mannes zu einer riesigen Touristenattraktion ausbauen. Das derzeit 28 Hektar große Gelände des Zoos in Queensland soll in den nächsten fünf Jahren auf 400 Hektar ausgeweitet werden, sagte Terri Irwin bei der Vorstellung der Umbaupläne. Touristen sollen durch einen afrikanischen Safari-Park und ein Hotel mit 350 Zimmern angelockt werden. Ihr Ziel sei es, dass der Tierpark eines Tages zu den Hauptattraktionen in Australien zählen werde, sagte sie.

 

Steve

Irwin dementierte Gerüchte, wonach sie mit ihren Kindern Bindi und Robert in die USA zurückkehren wolle. “Der Australia Zoo gehört der Familie Irwin und wird es immer bleiben”, bekräftigte sie. Ihr Ehemann war durch lebensgefährliche Aktionen mit Krokodilen berühmt geworden, setzte sich aber auch für den Naturschutz ein. Er wurde im September 2006 bei Dreharbeiten am Great Barrier Reef von einem Rochen getötet.


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Dürre in Neuseeland….

März 27th, 2008 by admin

Wellington - Rinder- und Schafhalter sind die Leidtragenden der anhaltenden Dürre in Neuseeland.

Landwirtschaftsminister Jim Anderton bezifferte die durch Trockenheit verursachten Erlöseinbußen für die Landwirte im Finanzjahr bis Ende Mai 2008 am vergangenen Mittwoch auf 1,24 Mrd. NZ-Dollar (723,79 Mio. Euro). Davon entfallen laut einem Bericht seines Ministeriums 894 Mio. NZ-Dollar (522 Mio. Euro) auf die Milchviehhalter sowie 345 Mio. NZ-Dollar (201 Mio. Euro) auf Schafhaltung und Rindermast. Einem Milchbauern mit durchschnittlicher Betriebsgröße sind demnach 79.400 NZ-Dollar (46.346 Euro) an Erlösen entgangen, in der Fleischproduktion belaufen sich die Schäden im Mittel auf 25.200 NZ-Dollar (14.709 Euro).

Anderton erklärte, trotz der Einbußen durch die Dürre sei die wirtschafltiche Lage der Milchviehhalter in diesem Geschäftsjahr wegen der viel höheren Auszahlungspreise immer noch deutlich besser als im vorangegangenen. Die finanzielle Lage der Schafhalter und Rindermäster sei nach zwei schlechten Jahren hingegen sehr schwach. “Es steht außer Frage, dass die Auswirkungen der Dürre für die Familien, die Gemeinden im ländlichen Raum und für das übrige Neuseeland schwer sind und mehrere Jahre nachwirken werden”, sagte Anderton.


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14jähriger wegen Mordes…

März 18th, 2008 by admin

Ein 14-jähriger Junge ist in Neuseeland des Mordes an einer Touristin angeklagt worden. Der Teenager erschien vor Gericht in der Stadt Rotorua. Er wurde wegen Mordes und schweren Raubes angeklagt und in Verwahrung genommen.

Der Junge wird beschuldigt, eine 26-jährige Schottin Mitte Januar in dem Touristenort Taupo auf dem Nachhauseweg überfallen und zusammengeschlagen zu haben. Die junge Frau wurde mit schweren Kopfverletzungen gefunden, denen sie später im Spital erlag.

Die Bürger des Ferienorts Taupo stehen seit der Tat unter Schock. “Wir würden die Zeit zurückdrehen, wenn wir könnten”, sagte Bürgermeister Rick Cooper im neuseeländischen Radio.

Die Festnahme des mutmasslichen Täters bezeichnete er als grossartige Nachricht. Dieser wurde nach Polizeiangaben mit Hilfe von Videoaufzeichnungen an einer Schule in der Nähe des Tatorts identifiziert.


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Delfin rettet zwei gestr. Wale

März 18th, 2008 by admin

Wellington - Ein Delfin hat in Neuseeland zwei gestrandete Wale gerettet. Er geleitete die schon völlig gestressten Tiere vom Strand zurück in die sichere Tiefe des Meeres, berichtete Malcolm Smith vom Tier- und Umweltschutzamt am Mittwoch. “Verblüffend, als hätte der Delfin sie bei der Flosse genommen und in Sicherheit gebracht”, sagte er der neuseeländischen Nachrichtenagentur NZPA. Der Delfin namens Moko ist den Anwohnern des Mahia-Strandes an der Ostküste der Nordinsel wohlbekannt. Der Delfin taucht seit einem Jahr immer wieder dort auf.

Die Zwergpottwale - Mutter und Kind - waren am Montag vor dem Mahia-Strand in Schwierigkeiten geraten. Smith war vor Ort, um den beiden zurück ins Meer zu helfen - doch ohne Erfolg. Die Wale warfen sich immer wieder auf den Strand. Vorgelagert ist eine Sandbank, die Walen die Orientierung schwer macht. Smith wollte gerade aufgeben und den beiden den Gnadenschuss geben, als Moko auf den Plan trat.

“Er kam aus dem Nichts”, sagte Smith. Die Wale seien schon geschwächt und nervös gewesen, als sie plötzlich Mokos Rufe hörten. “Sie gingen sofort unter Wasser und folgten ihm”, sagte Smith. Der Delfin geleitete sie 200 Meter weit an der Sandbank vorbei auf das Meer.


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Kängurus in Australien

März 17th, 2008 by admin

Kein anderes Tier symbolisiert Australien so wie das Känguru. Um seinen Schutz ist jetzt ist ein heftiger Streit entbrannt - zwischen Paul McCartney und Peter Garrett.

Paul McCartney hat mit den Beatles Geschichte geschrieben, Peter Garrett und seine Band Midnight Oil haben immerhin einen Hit hinterlassen: “Beds Are Burning”. McCartney setzt sich heute für Umwelt, Tiere und Menschenrechte ein.

Garrett kämpfte nach seiner Rocksängerkarriere für die australischen Ureinwohner und die Natur - und seit vier Monaten ist er sogar Umweltminister in Australien. Aber jetzt stehen McCartney und Garrett auf zwei verschiedenen Seiten: Peter Garrett will Kängurus töten lassen, Paul McCartney will sie retten.

Vollständiger Artikel unter: Link öffnet im neuen Fenster www.sueddeutsche.de


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Australien entschuldigt sich

März 17th, 2008 by admin

Aborigines
Australien entschuldigt sich
Zwangsadoptionen und staatlich verordnete Erniedrigung: Australien ging übel mit seinen Ureinwohnern um. Nun hat die neu gewählte Regierung Reue gezeigt.
Die australische Regierung entschuldigte sich offiziell für die langjährige unwürdige Behandlung seiner Ureinwohner. Ministerpräsident Kevin Rudd erklärte am Mittwoch in der konstituierenden Sitzung des Parlaments, die Abgeordneten seien zusammengetreten, um ein großes Unrecht zu beseitigen. Einige der etwa 100 anwesenden Aborigines wischten sich während seiner Rede Tränen aus den Augen. Im ganzen Land versammelten sich Menschen, um die Sitzung live zu verfolgen. Allein vor dem Parlamentsgebäude sahen rund 7000 Bürger die Rede auf Großbildleinwänden und jubelten.
Rudd richtete sich vor allem an die Opfer der „Stolen Generation“, die bis in die späten 60er-Jahre als Kinder von ihren Familien getrennt wurden, um in weißen Haushalten aufzuwachsen. Diese Politik sei ein schwarzer Fleck auf der australischen Seele und werde sich niemals wiederholen, betonte Rudd. „Wir entschuldigen uns für die Gesetze und die Politik der vorangegangenen Parlamente und Regierungen, die unseren australischen Mitbürgern großen Schmerz, Leid und Schaden zugefügt haben.“

Konservative lehnten ein Sorry ab

„Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit fühlen sich die Ureinwohner als Teil Australiens“, sagte Mark Bin Bakar, ein Sprecher der Stolen Generation. „Es geht darum, als Land zusammenzufinden, unsere Vergangenheit anzuerkennen und voranzukommen, uns gegenseitig als Brüder und Schwestern der Nation zu akzeptieren.“

Rudd hatte sein Amt im November errungen und damit zwölf Jahre konservative Herrschaft beendet. Sein Vorgänger John Howard hatte eine offizielle Entschuldigung stets abgelehnt und nahm auch nicht an der Sitzung teil. Ein vor elf Jahren veröffentlichter Bericht hatte das Leid der „Stolen Generation“ offenbart und eine Entschuldigung gefordert.
In Australien leben rund 460 000 Ureinwohner, etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung liegt rund 17 Jahre unter der der übrigen Australier. Sie haben zudem eine deutlich höhere Säuglingssterblichkeit und Arbeitslosigkeit. Alkohol- und Drogenmissbrauch ist häufiger, wie auch häusliche Gewalt und der Anteil der Bevölkerung in Haft.

cu Thomas

fol/Reuters


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