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In seinen natürlichen Verbreitungsgebieten ist er eher selten
anzutreffen, sieht man dies im Vergleich zum Rosakakadu. Dies ist vor
allem auf die Zerstörung seines natürlichen Lebensraumes,
besonders durch die starken Rodungen des Buschlandes durch Farmer und
Bauern, zurückzuführen.
Der Inkakakadu hat mitlerweile in allen Australischen Bundesstaaten
gesetzlichen Schutzfaktor A, und darf weder als sogenannter Ernteschädling
noch zu irgendwelchen sonstigen Zwecken gefangen oder getötet werden
.Die Population in Freiland ist seit einiger Zeit rückläufig
, nicht wie bei anderen Arten, die sich explosionsartig durch den Eingriff
des Menschen vermehrt haben.
Die Haltung in Gefangenschaft bereitet keine großen Probleme,
jedoch kommt es sehr häufig in Gemeinschaftsvolieren zu starken
Aggressionen. Daher ist es günstiger, sie paarweise und alleine
in einer Voliere zu halten. Dabei ist, wie bei allen Kakadus, zu beachten,
je größer die Voliere mit Schutzhaus desto besser.Auch sollte
man das starke Nagebedürfnis der Inkakakadus berücksichtigen
und ständig frische Äste; Baumstämme und sonstige "Knabbereien"
anbieten. Ich habe schon erlebt, daß sich ein paar Inkakakadus
innerhalb eines Tages durch eine18 cm dicke Holzwand gearbeitet haben
und ganz stolz vor ihren Ausgang umherliefen.
Bei einer Anschaffung der Art sollte überlegt werden, daß
man ihnen eine ausreichende Voliere (5 x 3-4 m Ganzmetall) bieten kann,
wenn möglich sollte man auch eine Beregnungsanlage einbauen, da
Inkakakadus sehr gerne baden. Da der Wert für ein Zuchtpaar z.Z.
bei ca. DEM 20-30.000 liegt, kommt es in letzter Zeit vermehrt zu Einbrüchen
und Diebstählen.
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