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Der Helmkakadu | ![]() |
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Systematik: |
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| Steckbrief: | |
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Foto mit frdl.Gen. © Mike Owen |
| Verbreitung | |
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Von den Küstenlandschaften bis zu den
Bergerhebungen Südostaustraliens, von den bewaldeten Bergketten nordöstlich
bis zum Hunter Valley, Neusüdwales und südwestlich bis zum Portland
District, Victoria und in einigen Gebieten bis Südostaustralien,
sowie auf Kangaroo- und King Island, ab und zu auch auf Tasmanien..
Ein Rückgang des Bestandes ist in einigen Gebieten durch Abholzung oder Gefangennahme zu verzeichnen. |
| Beschreibung | |
Männchen: Grundfärbung dunkelgrau, Federn teilweise mit schmalem weisslichgelbem, am Bauch mit schmalem orangegelblichem Saum,; Hand- und Armschwingen dunkelgrau bis schwarzgrau übergehend; Schnabel hornfarben; Iris dunkelbraun; hellgrauer, unbefiederter Augenring; Kopf, Stirn, Haube, Zügel und Wangenregion leuchtendrot. |
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| Habitat |
Dichte Berg- und Eukalyptuswälder und bewaldete Täler im angrenzenden Küstengebiet. Im Winter findet man sie im trockenen Waldland und auch in den Vorstadtparks und in den Gärten. |
| Ernährung und Brut |
Früchte und Saaten von Eukalyptusbäumen, Akazien, Zypressen, Pinien und des eingeführten Weißdorns, vor allem Beeren, Nüsse, sowie Insekten und Larven |
| Allgemeines: | |
Foto mit frdl.Gen. © Mike Owen
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Helmkakadus werden entweder paarweise, im Familienverbund
und ausserhalb der Brutzeit, in Gruppen bis zu 60 Tieren, beobachtet. Es sind kräftige Flieger, die "etappenweise" zwischen den Baumkronen umherfliegen, weite Strecken werden jedoch in grösserer Höhe zurückgelegt. Nur zur Wasser- und Futteraufnahme sieht man sie auf dem Boden, ansonsten halten sie sich bevorzugt in den Baumkronen und Büschen auf. Helmkakadus sind leidenschaftliche Nager und suchen den ganzen Tag nach Beschäftigung. Da sie auch sehr kleine Samen fressen, sind sie die meiste Zeit mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Die Haltung in Gefangenschaft gestaltet sich daher nicht ganz einfach: Hauptprobleme sind das Gefieder und die Fütterung! Füttert man diese so wie die meisten anderen Kakadus, so werden die Helmkakadus gerne zu Rupfern! Schuld daran ist die Langeweile, man sollte sie daher mit kleinen Saaten (z.B.Prachtfinkenmischung) füttern, um sie ausreichend zu beschäftigen. Die Unterbringung sollte in mindestens 6 x 3 m grossen Aussenvolieren (pro Paar)mit mässig warmen Schutzraum erfolgen. Wegen des starken Nagebedürfnisses sollte die Voliere aus Ganzmetall sein und man sollte für genügend Beschäftung sorgen und ihnen daher immer frische Äste, Tannen- und Kiefernzapfen zum Benagen anbieten. Ausserdem lieben sie es, wie alle Kakadus, das ausgiebige Bad im Regen, man sollte die Voliere mit einer Beregnungsanlage ausstatten. |
| Autor |
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© Thomas
Polster und Brigitte Manges
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Quellennachweis:
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