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Tasmanien
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Tasmanien ist etwa so groß wie die Schweiz .Es
ist klein , überschaubar und einmalig schön. Menschenleere
Strände, kleine Städte , Berge und Nationalparks. Traumhafte
Natur wohin man schaut. Hier leben nur 460.000 Menschen , davon ca.
185.000 in Hobart und etwa 95.000 in Lauceston, der zweitgrößten
Stadt.
Hobart liegt an der Flussmündung des Derwent , und hat einen
malerischen Hintergrund durch den majestätischen Mount Wellington.
33 Prozent Tasmaniens gehören zum Weltkulturerbe der Unesco.
Nationalparks, Wälder und Nationalparks, Städte und Plätze
.Dichte Regenwälder wechseln in karge Moorlandschaft, vor Bergen
erstrecken sich lange breite Strände. In den Städten liebevoll
restaurierte Bauten im Kolonialstil sowie moderne Architektur. Die
einst gefürchtete Zuchthausinsel am anderen Ende der Erde erfreut
sich heute großer Beliebtheit. Hier findet man Tiere , die es
sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Australiens größte Insel
und zugleich kleinster Bundesstaat ist bekannt und ausgezeichnet für
seine Naturschönheiten. Die 240 km breite Bass Strait trennt
die Insel vom Kontinent. Es gibt zwar Fähr und Flugverbindungen,
doch die geographische Abgeschiedenheit prägt Tassie,
wie die Australier ihr Kleinod liebevoll bezeichnen. Abel Tasman,
der holländische Seefahrer entdeckte es im Jahr 1642 und gab
ihr den Namen Van Diemens Land. Dieser Name galt bis 1855. 1803 begangen
die Briten mit der Besiedelung. Schon ein Jahr darauf gründeten
sie das heutige Hobart an der Mündung des Derwent. Dies wurde
gleich zu einem der bedeutensten Walfangzentren der Welt. Anfang 1788
wurde mit dem ersten Strafgefangenentransport beiderlei Geschlechts
aus England mit der Besiedelung begonnen und auch Van Diemens Landwurde
zu einer Strafkolonie. 60 000 Menschen, die verschiedener Delicte
für schuldig befunden waren, wurden das Schicksal Tasmaniens.
Die Abstammung der Sträfllinge scheint heute niemanden mehr zu
stören. Alle großen Steinhäuser wurden von Strafgefangenen
errichtet. Die Häftlinge mussten hart im Forst und im Bergbau
arbeiten.
Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung vor ca. 50 Jahren , setzte auch
der Tourismus ein, der derzeit die größte Einnahmequelle
ist.
Den großen Reiz der Insel macht die praktisch unberührte
Natur. Auf Ureinwohner trifft man allerdings nicht. Sie gelten seit
Mitte der vorigen Jahrhunderts als ausgestorben. Durch gezielte Ausrottung
der Kolonialisten.
Die abgeschiedene Lage und geringe Bevölkerung ist ein Grund
dafür das es hier andernorts bereits ausgestorbene Pflanzen und
Tiere gibt. Einzigartig ist der Tasmanische Teufel, der sogenannte
Beutelteufel, den es nur hier gibt. |
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