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Nationalpark
Fraser Island NP




 
 
 
 

Die größte Sandinsel der Welt ist 124 km lang und bis zu 25 km breit.
Manche Dünen sind bis zu 250 m hoch. 50 der Insel sind Teil des Great Sandy National Parks.
Dieser steht auf der World-Heritage-Liste.
Die Ostküste wird von einem über 70 km langem Sandstrand gebildet. Davor liegen über 50 Schiffwracks. Schöne Badeseen befinden sich im Landesinneren.

Die Geschichte von Fraser Island
 


Die Hervey Bay wurde von Kapitän Cook 1770 entdeckt. Er dachte sie gehöre zum Festland. Die ersten Einwohner waren die Aboriginies , die auf Fraser Island heimisch waren bis die Engländer sie mit Gewalt vertrieben. Maryborough ist eine der ältesten Städte Queenslands, wurde 1847 von Europäern besiedelt. Der erste weiße Siedler, der dauerhaft dort lebte war Boyle Martin mit Frau und Kind.



 
Dieser kam 1863. Der Hafen von Maryborough wurde ein Landungspunkt für Emigranten und eine Umschlagplatz für Wolle. Segelschiffe brauchten 3 Monate von England hierher und brachten Hunderte an Siedlern mit. Das Vorhaben der weißen Farmer das Land zu besetzen brachte schwere Konflikte mit den einheimischen mit sich. Es wurden Wasserlöcher vergiftet , Nahrung mit Strychnin und Arsen versetzt um das " Eingeborenenproblem " zu lösen. Siedler wurden als Rassenpolizei tätig und metzelten viel Aboriginies hin. Auch vom Festland wurden Aboriginies hergebracht und getötet.

 
Die Holzproduktion und der Abbau von Mineralien wurde zur großen Einnahmequelle auf der Insel während des 20 Jh. Aber nachdem die Insel im Dezember 1992 in die Welt- Kulturerbe - Liste aufgenommen wurde, wurden ihre wahren Werte erkannt. Diese bestehen aus den wunderschönen Seen und dem Regenwald , sowie den Sanddünen. Jetzt ist der Tourismus der wichtigste Einnahmefaktor geworden.
 
 
Flora und Fauna
 
 
Hier befindet sich die größte Vogelvielfalt von Queensland mit 230 Arten. In der Bucht von Hervey Bay sind regelmäßig Buckel- und Pottwale zu sehen. Hier leben Brumbies , eine Weltpferdart die sich so an das Leben auf der Sandinsel angepasst hat. Diese wäre auf dem Festland nicht überlebensfähig. Es gibt ca. 200 Dingos auf Fraser Island, welche leichtsinnigerweise immer wieder von Touristen gefüttert werden. Zuweilen reagieren diese Tiere sehr aggressiv wenn sie nicht das bekommen was sie wollen. Besonders in Rudeln können sie wirklich gefährlich werden und es kommt immer wieder zu Todesfällen.
 

Am Binnensee Lake Bowarrady leben zahme Schildkröten. Auch für Pflanzenliebhaber gibt es viel zu erkunden. Reichhaltige Baumbestände von subtropischem Regenwald. Das Pile Valley ist eines der schönsten Täler mit vielen seltenen Pflanzen. Kauri-Bäume im Yidney Scrub. Bei Maryborough wird Zuckerrohr angebaut und rund um Kingaroy finden sich gewaltige Erdnussplantagen.


Sonstiges:
 
Inlandtracks und Küstenstrassen sind nicht geteert, meist Sandstrassen. An der Ostküste ist ein breiter Strandstreifen gleichzeitig die Strasse . Bei Flut teilweise nicht durchquerbar. Das gesamte Gebiet im Norden Australiens unterliegt einer Trockenzeit von Mai bis Oktober und einer Regenzeit von November bis April, in der Teile der Region und Straßen regelmäßig überschwemmt und unpassierbar werden. Ein weiterer Grund das nördliche Australien nicht in der Regenzeit zu besuchen, ist der Box Jelly Fish (eine sehr giftige !! Qualle). Diese höchstgiftige Quallenart tritt in den Gewässern rund um Nordaustralien in der Zeit von Oktober - Mai auf.